1 Th. 2 Abschn.
M Fingern der rechten vorstellt; ferner/ daß manin eben derselben Villa noch eine an-dere Figur er-hoben gearbeitet sieht/ die in der einen Hand einekleine Flasche, in der andern aber einen Stöpseli«r; beide gleichen folglich zweien Ringern.') Al-lein weder bei der einen noch bei der andern haben!>ie Ohren die oben angegebene Beschaffenheit; soimng als man dieses an den Ringern des berühm-ten Grupo im Palast des GroßiierzogS von Toseana»der an der Statue eines RingerS/ die zu Nom in derBilia Medici zurükgebl-eben ist/ wahrnimt. Auchbei dieser ist der Ringer im Begris sich zu salben/zi> welchem Ende er sich Öl auf die eine Schultergießt/ au welcher zwei bleierne Gewichte befestigtßnd, die hießen und zu Gegengewichten beim
springen dienten. Da dieses eine von den fünfArten der öffentlichen Sviele war/ so sieht manMigsam/ daß in dieser Statue eine Person vorgestelltiß, die sowohl im Ringen als im Springen geübtNM.
Da nun diese Art von Athleten/ nämlich dieNinger und diejenigen, welche im Springen wettei-ferten, mit ganz natürlichen Ohren erscheinen: soschränkt sich diese meine Untersuchung blos auf jenemi, welche sich mit Riemen («oesul»,^ schlugen, und«uf die, welche mit den Fäusteu kämpften. Diesemirden oder s>aiicruU»stil! gcnant, weil
ße alle ihre Kräfte aufboten und alle Nerven an-sirengten/ um einander im Kampfe entweder mit denFausten oder mit den Füßen zu überwinden.
Daß gequetschte und zerstoßene Ovren das Merk-mal der Pankratiasten waren/ kan man aus deu Fi-guren und Köpfen des Herkules beweisen/ an wel-
i) d»i>s. I. ^2 VtlNd 105 —106 S.
dieser Ausgabe W in ckel ma u s.)