Denkmale.
daher ist es wahrscheinlicher/ daß es der Kopf d-Fleztern als des' erster» sei. Derjenige, der diese Her-ma gezeichnet bat/ nahm gar keine Rüksicht auf dieObren/ indem er sie ganz nach seinem Beliebt»formte/ so daß der davon bekant gemachte Kupferßichnichts von dem zeigt/ was ich hier gesagt habe.
Um aber wieder zurükznkonimen; so sind dieObren der auf unserm Basrelief befindlichen Fi-gur eben so gequetscht und zerstoßen/ wie sie u»jPbilostratuS in den beiden vorbin angeführte»Stellen beschreibt; und eben so waren auch die Öh<reu gestaltet/ welche die Künstler den Kämpfern ga-ben. ^ch behaupte nunmehr ganz dreist/ daß das.zenige/ was' Phil ostrat und andere alte Scriben-ten hierüber sagen/ izo durch das'/ was ich hier an-geführt habe/ mehr als deutlich fei/ da es vorherhingegen sehr dunkel war/ weil man stch nichtdarum bekümmert hatte/ wie diese Ohren gestMsein müßten.
l-berdem läßt sich nun auch bestimmen/ welcherMattung von Kcimpfern oder Athleten man dieseArt von Obren beilegen müße/ da man viele Figu-ren und Statuen antrift/ welche Ringer (lucwromjvorstellen und doch keine so gestaltete Ohren huben.Man muß daber/ ohne so vieler Statuen zu geden-ken/ die unter dem Namen von Gladiatoren vor-kommen/ aber keine von den oben beschriebenen A-ren haben/ weil man ihnen beim Ausbessern neuegegeben hat/ Athleten von Athleten unterscheiden!und um sie zu unterscheiden/ bemerke ich hier/ daßebenfalls in der Villa Sein e r Emi n e nz des HerrnCardinalS Alexander Albani eine Statue mschwarzem Marmor befindlich ist/ welche man z»Porto d'Anzio gefunden hat/ und die einen jungennakten Atbleten mit einem Olfläfchlein in derlinken Hand und einer Art von Stöpsel zwische»