1 Th. 2 Mschll.
derjenigen eine Widerlegung/ welche darin den Raub
Sabineri neu haben sehen wollen/ der eben soUiiig auf dem Sarkophage vorgestellt ist/ welchenW» falschlich für die Urne des Alexander Se-vcruS und der Mammäa gehalten hat und dieD im Museo Capitolino befindet.
II.
l?!uniero 62.1
Auf eben diese Geschichte der Dioskuren be-acht sich auch / wie ich glaube / das Basrelief mitziguren in Lebensgröße/ welches sich in der VillaEciner Eminenz des Herrn Cardinals Alexan-der Albani befindet und unter Numero 62 abge-bildet ist. Dasselbe wurde ohngesähr im JahrejiiRvm in einem Weinberge/ der dem Herzoge vonKiscrta gehörte/ nicht weit von dem Triumphbogenk- Kaisers GallienuS/ den man gewöhnlich denBogen deS h. VituS ncnt/ auSgegraben. So vielMl indessen absehen kail/ ist dieser Marmor blos einCtiik von einem weit größern Werke,l Der Grund/ warum ich glaube/ daß auf diesemNwiüvr die eben erzählte Geschichte vorgestellts-i, liegt in der Gestalt des einen Obres der stehen-im Figur und in der Bewegung der Hand/ welchekm auf der Erde liegenden Man einen Streich an-drohet. Was nun erstlich das Ohr betrift/ so steht<s i» keinem Verhältniß gegen den Kops/ zu dem eszchört; es ist ein wenig aufgeschwollen/ der knorpe-lichte Nand der Ohrlapen ist herabhängend und diemcndige Ösnung klein und eng. Überdem zeigenßch am Rande der Höhlung einige Einschnitte/ als«>> die Haut geplazt sei.
Um nun aus einem so gestalteten Ohre denCihluß auf die erwähnte Geschichte z» machen; wird