1 Th. 2 Abschn.
> ^ sieht man auf einem andern Basrelief in Cam«Mlio, das von einem Triumphbogen des Mar-,„s AureliuS genommen ist/jmgleichen auf, Mm kleinen Marmor in der ebengenanten Villa/«f welchem ein Triumph erhoben gearbeitet ist.
Mit eben dergleichen Kränzen sind auch die Kriegs«Mn auf der Säule des Trajanus und Anto-»in us gefchmükt. Der Maler Camassei hatte sieaber nicht für Kränze^ sondern für einen bloßenZimt dieser Zeiche»/ gehalten; den in der SchlachtKZConstantinus/ welche er im Taufsteine derKir-cheS. Zohan Lateran a Fresco malte/ hat er die-se Krone in eine Art von umgekehrter Muschel ver-irrt und sie mit aufgerichtetem Laubwerk geziert.
An den Kriegszeichen der Römer hingen nebst!l!i Bildnissen der Kaiser auch dergleichen Kränze/« Arrian in seiner Taktik sagt; wen sie auchI zleich nicht immer denen gleich waren, die man auf! Mn oder schlechten Kunstwerken findet: den aufin Säule des TrajanuS haben sie eine cylindri-sche Gestalt.
Um aber wieder auf den Epheu zu kommen/« dessen Beeren die Kränze auf unserm MarmorWehen; so scheinen sie ein Zeichen des KriegSdien-ji-S unter dem Vakchu s und nach Art der Römerjmde so gereihet zn sein. Es ist nämlich bekant/daß die Armee dieses Gottes auf feinem Zuge nachBien der Fabel zufolge aus Satyren und Bak-cha»ti»en bestand. Da nun die Hörner/ wel-che dem Satyr auf den Kopf gebunden sind/ ebens« wie die eben beschriebene Kränze auS Körner»Wehen; so kan man meiner Meinung nach anneh-M/ daß sie ebenfalls ans Epheubeeren zusammen-Bjt sind.
D l) Larwll I. c. rad. ZZ.