Denkmale.
cr nicht ganz geschlossen hat/ sieht man das Sclmchtendc und Verliebte/ dem die sanfte Freundlichkeitder Angen entspricht. Sein Gesicht ist etwas diiiiund mager; so daß man annehmen könte/ der KW.ler habe in diesem Faune das Bild der lcidwschastlichen Liebe vorstellen wollen/ welche die Mwterkeit des Gesichts verscheuchet und die Lebensirchverzehrt.
IV.
lNumeeo 60.Z
Der Grund/ warum ich das Basrelief M,Numero c>0 aus der Samlnng Seiner Emi-nenz des Herrn Cardinals Alexander Albaiihier aufstelle/ ist nicht sowohl die Schönheit k,Zeichnung und die Feinheit der Arbeit/ als viehichdie Figur des Satyrs selbst und besonders ^Kranze / die auf seinem Spieße aufgereihet si»d/s«wie die Hörner am Kopfe.
Die Kränze / die aus lauter Epheubeeren zus«mengesezt sind/ gleichen den Schwämmen/ indemit-re äussere Oberfläche eonvex/ die innere aber»»cav ist. Nach oben oder nach der Spize des CDßes zu werden die Kränze immer kleiner/ so dissie den Kränzen von Lorbeer gleichen/ welchesmehrern Denkmalen die KriegSzeichen der Römer szieren pflegen. Von dergleichen Kränzen sind WKriegSzeichen auf drei schönen Basreliefs, die ch-dem zu einem Triumphbogen deS Traja nnS ges»ten/ von Constantin aber zu seinem eignen wgen angewendet wurden/ umgeben. Das WA
i) Lovtol. lioi». wl). 12. 16. ig. K,
ZK. i §.