4 Th. 2 Abschn.
„je gemeiniglich den Satvren von dem Alter,iaS der unsrige ohngefähr hat. Die jungen Saty-wie unter andern in den Statuen im Pala-,1-Ruspoli/ in einer im Museo Capirolinv/Bin einer andern in der Ville Seiner Emi-nenz des Herrn CardinalS Alexander Albaniftd in Ansehung des' Verhältnisses und Ebenmaßesihrer schlanken und leichten Glieder mehr als schön;«nd wen man in ihren Gesichtern auch nicht gera-iczu die Züge der vollkommensten Schönheit findet:st sind es doch wenigstens Züge der schönen undlichchen Natur. Ich sage dieses hier/ um zu zei-gen/ daß alle diese Figuren diejenigen Fehler nichtM,/ welche ein neuerer Scribent^) den Faunenitt Alten angedichtet hat.^)
III.
lNumero SS>)
Der Kopf des jungen Fauns/ den ich selbstW/ und unter Numero 69 darstelle/ verdient«egen der vorzüglichen Schönheit, die man an ihmwhmimt/ ebenfalls in Kupfer gestochen zu werden/,«d kan zugleich diejenigen aus ihrem Waline reis-l-»/ ivelche die vorhin gedachte Meinung von deinschlechten Ebenmaße der Faunen angenommen ha-Ohne die Hörner/ die ihm aus der StirnWorsprossen/ würde man in diesem Kopfe nie dasMeines Fauns erkant haben; den das andereRrkmal der Ohren ist von den Haaren bedekt undW auch diese sind etwas von den Haaren der üb-IW Faunen verschieden. In dem Munde/ den
I) lV a t e l c t>Z
A V. d. K. SB. 1 K. 5—K.Z.