Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
443
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1 Th. 2 Abschn.

«»gefaßt und/ auf der Stirn aber ein Diademazu s cheu ist; so kan man ihn dreist für den Kovf derLeukothea halten. Drei sehr schöne von dieserAtt find in dem Mnfeo Capitolino, von denenich einen unter der folgenden Numer beibringe / unddem verschiedene andere gleichen/ die man auf eini-gen Münzen ficht und die NoniuS für Bak-lli»Sköpfe gehalten hat. l) Man kan daher fürdasjenige Diadema/ welches Homer dasder Leukot he a nent/ keine einzige andere Bindehalte»/ die von den,/ was ich gesagt habe/ abweicht;so wenig als die phrygifche Kapuze darauf paßt/ dieeinige herculanifche Akademiker dafür gehalten haben.

Auf einer Münze von Girgentt in Sicilien fiehtimii einen Kopf/ dessen Haar mit einem Epheuzwei-gc umkränzt ist. SPanheim hält ihn für dasUldniß eine» Siegers in den öffentlichen Spielenin Griechenland. Allein er müßte erst beweisen/daß diese Sieger auch Diademe trugen. Ich bindagegen der Meinung / daß dieses ebenfalls ein KopfdcrLeukothea sei, nnd erinnere mich/ diese Mün-ze im Original gesehen zu habe»/ wo fie sehr vonder Zeichnung verschieden ist, welche davon Par u-ta ohne allen Geschmak und ohne Kentniß hat ver-ftrtigen lassen. Daher ist es kein Wunder/ daß fichEpanheini/ der blos die Zeichnung sah/ geirrtW/ indem er einen Weiberkopf für einen ManS-kssf hielt. Man kan anch überhaupt selten bei denKupferabdrüken dieser Münzen das Geschlecht ausdc» Köpfen selbst erkennen.

l) Oo!l2. Ol-sec. ^1). i l. 2i- 26. Inscr. wk. 2. iZ.

2/,. Wofür man ste nun auch wirklich hält. G. d. K.

5 V. 4 K. 82^ ?i^ure (l'Iürcol. t. lav. 6 . p. Z2. n. 10.

3) De xiWst. nuQiism. t. 1. 55.3.