Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
442
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Denkmale.

keine bloße Binde gewesen, womit sie ihr Haar psammenfaßte, sondern ein Diadem«/ nnd das ein-zige, was ihr aus ihrem sterblichen Zustande Wzgeblieben. Es war dieses also ein Zeichen, wiwelchem sie nicht nur zum Unterschiede von ihr«GefÄhrtinen, sondern auch von allen übrigen Göttine»,beweisen koiite, daß sie von einem sterblichen M«.schen, von Ka dmu s'/ dem Könige von Tbebcn ge°zeugt worden sei. Sie konte daher dem Ulysses,als einem Sterblichen, gerade nichts anderes chdieses ihr Diadema reichen, um ihm zu Helm.Dieses Diadema nun nent Homer und der h. Cle-inens Man siebt eS deutlich auf dir

Stirn der Statue, die wir hier vor uns haben.

So wie man nun ans den Worten des leziminicht beweisen kan, daß ein jedes Diadema, welchesman auf der Stirn einer weiblichen Gottheit ft>det, geradezu immer die Leukothea andeute: sowird man also unter den übrigen das un-

terscheiden müßen, das dieser Göttin als ein be-sonderes Merkmal beigelegt ist. Dieses kan auf fil-zende Art geschehen.

Das Diadema, welches unsre Statue über daStirn oder am Ende der Haare bat, unterscheidetsich deutlich von einer andern schnurartigen Binde,die ihr die Haare Zusammenhalt; de» diese ist wieeine Schnur geflochten! jene hingegen ist wie einBand, und einen Daumen breit. Darin nun un-terscheidet sich das Diadema, von welchem hier dieRede ist, von dem Diadema anderer Göttincn; beiderLeukothea geht es nämlich um die Stirn her-um ; bei den andern hingegen umgibt eS gemein^lich die Saare, und dient ihnen gleichsam statt derNestel.

Sobald man folglich einen weiblichen Kopf st'det/ an welchem die Haare mit einer Binde zusM