Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
402
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Denkmale.

sie davon bcinake ganz bedekt wird. Die Statueselbst gibt man für den Germaniens ans; da essich aber nicht mit Gewißheit bestimmen läßt/ ob derKopf angesezt sei oder nicht; so kan man nichtsEntscheidendes deßwegen ausmachen.

Ich kan hier nicht zn bemerken unterlassen / daßauch den Fußschemel bedeutet/ den maneiner Bildsäule der berühmten LaiS in die HMgegeben hat. Diese Statue stand an den Userndes FlusseS PeneuS in Thessalien/ weil LaiS in die-sem Lande von den Weibern/ die ausserordentlich ei-fersüchtig über sie wäre»/ im Tempel der VenuSmit Fußschemeln getödet worden.-) BrodäuS,der diese Begebenheit anführt/^) und Küster inseiner Auslegung des SuidaS/^) der den Tod imLaiS mit eben den Umständen erzählt/ bemerkennichts von dieser zweiten Bedeutung des Wort-- !

Sie nehmen eS hier im gewöhnlichen Sinnefür Schildkröte/ und lassen die LaiS mit einerhölzernen Schildkröte todtschlagen.

Der vornehmste Beweggrund dieser hier eilige-flochtenen Bemerkung ist indessen die Verbesserungeiner Stelle im Texte des AthenäuS/ wo bei derErwähnung dieser Geschichte statt ein Was-

serkrug/ ein Schemel/ gesezt werden muß,welches' mit im obigen Sinne einerlei Bedeu-

tung hat. Nieser Fehler im Texte des AthenäuS ^ist weder von dem hochgelehrten CasaubonuS, inoch von Andern bemerkt worden. 5)

z) v.

2) I. iZ. 6.

Z) in 1.3. x. 323.

4) Voce

6) lDer Vorschlag Winckelmans ist von Schweigh»' lsev in seiner Edition des Athenans bemerkt.^!