1 Tl). 2 Al'schn.
Indem ich hier von einem Fußschemel rede/ fälltmir ein Irrtum aus dem rasenden Herkulesdcö Euripides bei/ wo Amphitryon/ der Va-ter des Herkules/ die traurige» Wirkungen derRaserei seines Sohnes erzählt und sagt:^) daß er inder Einbildung/ einen Wagen vor sich zu habe»/ ei-nen Stuhl für den Wagen nehme/ sich darauf sezeund ihn peitsche/ in der Meinung, er peitsche diePferde. Hier nehmen die Ausleger unrichtig dasWort für einen Wagen/ weil es fowohl Wa-ge» als Stuhl bedeutet; allein der Sin zeigt of-fenbar/ daß es in dieser Stelle nicht Wagen/ son-dern Stuhl heißt.
Die von Beger beigebrachte Münze/ die auchdie Fabel vom Phaeton vorstellt/ weicht so sehrvom Antiken ab/ daß man sie geradezu für modernhalten kan. Eine andere bei Maffei ist gleichfallsnicht älter/ und auf einer Gemme/ die Montfau-con aus einem Manuscripte genommen hat/ habendie Sonnenpferde sogar HufeifeN/ wovon die Altennoch nicht einmal träumten. ^
V.
IN umero ' 44-1
Die unter Numero -i-4 besindliche weibliche Fi-gur/ welche in trauriger oder vielmehr schlafenderStellung auf einem Felfenstüke vor einem Dreifußeßjt/ und den Kopf auf die rechte Hand/ welche auf
>) Vc^s. 94S, »1.9-7,7
2) sJch erinnere mich/ in einem griechischen Autor gelegn»» haben? daß die bereicherten Soldaten eines asiatischenKönigs »ach Alexander dem Großen ihrenPftrdensilberne Husbeschlägs mache» ließe».?