Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
400
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Denkmale.

ficht, zu schließen, die Erde sei, welche in dieserallgemeinen Verwirrung der Natur vom Meere übcr-schwemr wurde. Jkre drei Kinder stellen die JalirS-zeiten vor; den in den Ältesten Zeiten hatte das Jahr inur drei Abtheilungen, wie ich unten bei Numero^7 zeigen werde. Die weibliche Figur mir deinauSgesvanten Schleier, welche neben dem Pluto»der neben dem Bilde der Lutt steht, köiite denÄther vorstellen, den man hier als vergöttert betrach-ten muß, weil die Alten ihn für heilig hielten undauch bei ihm schwuren; l) deßwegen wird cr auch«vodl hier, wie ich vermuthe, in Gestalt einer Gott- >Heit abgebildet sein.

Der untere Theil der rechten Seite enthält dieübrigen in gedachter Fabel erzählten Verwandlungen.PhaethonS Schwestern, die ihn unaufhörlich anden Ufern des EridanuS beweinten, wurden in Pa-peln verwandelt. Die Verwandlung fing bei Pbae-tusa, der ältern, an; und die jüngere, Lampe-tia, die ihr zu Hülfe eilen wollte, hatte dasselbe ^Schiksal. Auf einer Münze des Paters AecoleioLa-rifcolo haben diese Nymphen Baumzweige aufdem Kopfe.^) Die lezte Figur endlich ist Phae-thonS Mutter, Kliinene, welche, indem fie ihreTöchter umarmen, und Zweige von diesen verwan-delten Bäumen 'abbrechen wollte, eine klagende Stim-me aus denselben hervorgehen hörte, welche fie bat,doch nicht ihre Körper zu verlezen, und ihr eigenesBlut zu vergießen.^)

Nachdem diese traurige Begebenheit bekant ge-worden war, kam Ciknus, PhaethonS nächsterVerwandter von Seiten seiner Mutter, aus Ligurien .

1) sV. 278.^

2) visl. soprs Nvä. x. 1Z0. t

Z) Vvill, l. c. v. 3^6.