Denkmale.
Er ist auch in der nämlichen Stellung auf der Sei-te eines' Sarkophags/ der unter dem Portale der St.Paulskirche ausserhalb der Mauer steht/ vorgestellt,woauch der andere Scythe, welcher den Marsyas aufde»Baum zieht/ dem auf unserm Marmor befindlichensehr ähnlich ist. Der Scythe, der das Messer schärst,beweiset auch, (welches der vonZ a kobGron ov ius<)angeführte Leonardo Agostini ehemals bezwei-felte/) daß die Statue iu der Galerie des Grogher-zogS von Florenz/ die man gewöhnlich den Schlei-fer nent / eben dieser Scythe sein könne. DieseStatue, von welcher der Kopf nie abgelöset wordenist, und auf deren Gesichte man ganz deutlich dieAuge erkent, durch welche die alten Bildbauer diebarbarischen Völker zu bezeichnen pflegten / gehörtewahrscheinlich zu einem Grupo mehrerer Statuen/welches diese Geschichte vorstellte. Auf dem Kupfer-stiche / den GronoviuS davon beibringt/ und dernach einem andern schlecht gezeichneten Stiche co-pirt worden/ ist der Kopf etwas verändert/ und,einige Haare auf der Oberlipe abgerechnet/ ohneBart; auch das Messer ist anders als auf dem Ori-ginale gestaltet. Die besondere Übereinstimmungder Gesichtszüge der barbarischen Völker/ wie sievon den alten Künstlern einmal angenommen sind/trift nicht bei der Figur auf einem geschnittenenSteine zu/ welche der angeführte GronoviuSblos aus der Ursache für den berühmten scytbischenPhilosophen AbariS hält/2) weil sich auf der ei-nen Seite der Buchstabe ^ und auf der andernL befindet. Allein dieser Gelehrte hat nicht gewußt/wie dieses auch aus vielen andern von ihm ange-
») llies. Orsec. t. 2. tsl>. L6,
2) t. Z. »aaa».