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Denkmale.
lich auf zwei geschnittenen Steinen des stoschischenKabinets sieht.
Allein/ was bei der Venus die größte Ausmerk-samkeit verdient/ ist ihr Gürtel Vvncnz),
den Homer ->.-55? <>« 5 nennet.-) Juno erbat ihnsich von Venus/ um vorIupiter mit mehr Reize»zu erscheine»/ und um ihn heftiger zur Liebe zuentflammen; sie legte ihn/ sagt der Dichter, um ih-ren Schooß an, das heißt: unter dem Nabel. Die-ses zeiget sich klar an einigen Abbildungen der Ve-nus/ vorzüglich an der in Lebensgröße/ die im PalasteSpada war; und an einer andern/ die den Mars»marmt/ in dem Museo Capitolino/ deren Kopfein Vildniß einer Kaiserin zu sein scheint.
Diese B-ldsäulen der VenuS haben zwei Gür-tel: einen/ der das Gewand unter der Brust zusam-menhält/ welcher urni.-,, lijeß; und den an-dern an der Seite und um den Bauch, genant A«»>»m das Gewand heraufzuziehen.Dieser zweite Gürtel/ der bei andern Gottheiten oderFrauen nicht sichtbar ist, sondern durch den herab-fallenden Theil des in Falten liegenden Gewändesbedekt wird, scheinet der zu sein, von welchem Ho-meruS redet. Übrigens ist derVorwurf nicht olineGrund/ den Herr Martorelli einigen alten Scri-benten macht: daß sie das Wort falsch verstan-den und unrecht gebraucht haben, weil sie es als eineigenes Hauptwort nehmcn, da es beim HomeruSei» Beiwort zn ist/ und gestikt bedeutet.
j) Kl. jgZ57 — S5S
2) 15. XIV. j^v. 214.^
Z) ^ II>. v 22? ^
4) k'ullux, I.7 65.
5) Oi! rezia Lalaoiarla, x. iZZ. x. > L.