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Denkmale.
Venuö/ bei dem man ihn gebildet sieht/ vorzu-stellen.
Die Gestalt mit FledermauSflügeln scheint dieNacht abzubilden.') Sie ist beim EuripidesHlund andern Dichtern geflügelt; und hieß/ wie ein demOrpheus zngcschriebner Hymnus lehrt/ auch Ve-nus';^ darum hat sie der alte Künstler als Theil-tiehmekin an den Vergnügungen der andern Venushieher gestellt. Sie flicht davon/ sobald die Sonnediesen unerlaubten Handel cntdckt/^') und kehrt,nach dem Zlusdruk des angeführten HymnuS/ zurUnterwelt zurük. Vielleicht aber ist diese Gestaltder Dämon / welcher Gigron hieß
, und der bei diesem Ehebruch sichhülsreich zeigte. 5)
MereuriuS/ der hier eines seiner Ämter/ näm-lich das als Aufpasser und nächtlicher Wächter
verwaltet/ empfängt die Nacht/ dem Ho-mer zufolge seine Freundin» In ihrer Dunkelheitpflegt er die Menschen zu hintergehen und selbst dieGestalt der Nacht anzunel.men.Er sizt da wie aufder Lauer/ um die verliebten Freuden deSMarS zubegünstigen. So pflegte er auch andern Götter» mitdienstfertiger Gefälligkeit beizustehen: er war derSofias des Jupi terS/ als dieser sich in den Aiu-vhitry 0 n verwandelte; und er brachte VennS zuden gewünschten Umarmungen des AnchiseS.
1) Virtz. 1.3. v. Z69.
2) Ovest. v. l^3. ^
3) 2. VUX'T'ü?.
4) 0v!6. ruetam. 4. 1^1. ZVonnus vlon^slac. I. 5. x. l l».
5) et i36t.ia IVIc.i'c. v. 290-
I!». v. 5^5 et 353-