Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
351
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1 Th. 2 Abschn.

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nicht erschiene»/ und aus Scham jede in ihrer Woh-nung blieb. Doch tonte die besondere Gestalt desZepters/ den diese Göttin hält/ und der einer Geiseloder Peitsche gleicht/ vielmehr Bello na/ deSMarSBegleiterin/ anzeigen;-) den diese wurde mit einerPeitsche abgebildet/ wie MarS selbst beim Äschu-ln 6 eine dopelte Peitsche hat.^') Homer legt anzwei Stellen dem Jupiter eine Peitsche bei. 5)Mit derselben Freiheit bat der Bildner des folgen-den Basreliefs Numero 28 die Cybele/ Rheaoder Erde/ nebst andern Göttinen erscheinen lassen. HVon den beiden kleinen Liebesgöttern

bleibt der älteste unter der Deke/ als wen auch erwäre ertapt worden; er zeigt sich nicht wenigerschamvoll als MarS selbst/ wagt nicht die Augenaufzuschlagen/ und erhebt die linke Hand/ um sichdas Gesicht zu bedeken. Er scheint die unerlaubteund wohllüstige Liebe anzudeuten/ wie sich auch etwain seinen großen ausgespreizten Flügeln zeigt/ gleich-sam seinen dreisten Flug in der Liebe abzubilden.Der andere jüngere Amor mit kleinen Flügeln undeiner Fakel in der Hand/ die vielleicht die Hochzeit-sakel ist/ scheint mit seinem furchtsamen Gesicht diekeusche und rechtmäßige Liebe des Ehegatten der

1) G. VII. V.

2) tDie Figur ist offenbar, wie die Strahlenkrone zeigt,Helioö.ü

Z) VirF. 1.3. v. 708. I^uclan. I. 7. v. 563.

/,) v. ^607.^

6) Ix. ^-l. XII. v. Z7. XIII. v. 3i2.

6) tEs ist dort, wie wan sehen wird, eine ganz andereVorstellung.!!

7) venec. Ollclip. v. 600.