Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
340
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Denkmale.

in einem wasserspeienden Kopfe/ auf einer Münze derStadt Celsa in Spanien/ sogar den Fluß Ebro vor-bestellt zu sehen geglaubt, l) Der Trog auf unsermStein bedeutet das Wasser/ worin NarcissuS seineGestalt sah.

DeS Nar ci ssu S Neigung zur Jagd ist durch diekleine Figur der auf einem Felsen stehenden Dianaangedeutet/ unter welcher sich ein Hirschkopf zeigt,ES war gewöhnlich/ Köpfe dieses TbiereS an dieTempel dieser Gottheit zu befestigen/ wie Plutar-ch uS au einer Stelle in feinen Schriften sagt;und bestätigt wird es durch den Hirschkopf/ der,auf einem Basrelief im Palaste Spa da/ mitten MUnterhalten der Thüre eines DianatempelS ist,Der kleine Amor auf dem Stamme des Brun-nens zeigt entweder die Liebe der Nymphe Echozum NarcissuS an/ oder diejenige/ die er zu sei-ner eignen Gestalt bekam/ als deren Bild von der Ober-flache des Wassers zurükgeworfen/ nnd von ihm fürdajwahre Bild eines andern schönen Knaben gehalten wurde.An dem Baume sieht mau seinen Hut hängen,den Gori für einen Schild nahm; er gleichet ei-nem thessalifchen Hute/ der hieß. Ein Hutvon dieser Gestalt/ der einem Sonnenschirm glich,hieß gemeiniglich von seiner Ähnlichkeit mitdem Dache eines runden Gebäudes.^) Man halteden Hut auf diesem Stein nicht für überflüssig hin-zugethan; er bezeichnet die Weichlichkeit/ wie Ca-saubonuS zu einer Stelle des Dichters Antipha-neS beim AthenäuS anmerkt/ wo der weicheHut / mit in die Beschreibung ei-nes Zärtlings kömt.

1) 6e8 Hl. , t. i. p. 4.

2) ^<)uN8t. koiu. t. 7. p. 72. ellit.

Z) I.7. segiii. »74. Lu8lat.Ii. Ocsvs-s-. X. XXII»