Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
339
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1 Th. 2 Abschn.

IV.

LNumerv Z4.Z

DaS Gewand der verstümmelten Figur im vorher-gehende» Basrelief/ eben so ausgebreitet und entfal-tet, als bei der Figur auf diesem geschnittenen SteineN u m ero 2^j, aus der Samlung des Herrn ThomasZenkins zu Rom/ und die kleine Diana mit zweiffakeln sind die Ursachen/ warum ich diesen Steinhier herseze. Er wurde vor nicht langer Zeit enr-dekt/ und ist in einem goldenen Armband eingefaßt/welches wie der Stein selbst sehr gut erhalten ist.

ES ergibt sich aus diesem Steine ein neuer Be-weis/ um GoriS Meinung zu unterstiizen/ der eineahnliche Gestalt auf einem geschnittenen Steine inder Samlung des GroßherzogS von Toseana für denNareissuS erklärt, l) Er schloß dieses aus derStellung des HerabsehenS/ gleichsam um sich im Was-ser zu bespiegeln. Unser Stein bringt diese Vermu-thung znr Gewißheit/ durch den Wassertrog/ der sichzu den Füßen der Figur findet/ und den ein Löwen-kopf/ wodurch das Wasser ablaufen kail/ noch deutli-cher bezeichnet. So pflegten die Öfnungen der Was-serbehältnisse zu sein;^) und so sieht man auf einemKäfer/ in der Samlung des Herzogs CaraffaNoja zu Neapel/ das Wasser aus einer Quelle her-vorkommen/ woraus Herkules schöpft. Man hat

unbczweiselt eine Nictoriola, und dic zum Vakchusergänzte Gestalt war ursprünglich was anders. Man se-he vorzüglich Z oe gas Erklärung und Ansicht. (IZassi,-!-

IivnKini cilit. I^ips, löog.) mochte in dieser und ähnli-chen Basreliefs etwa üpier eines Siegers in der Musiksehend

1) HIus. l^enirn. t. 2. tali. Z6. n. 2.

2) Vilruv. I.Z. c.Z. I. 7. c. 5.