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Denkmale.
dieser das Haar umkränzt/ könte eine Anspielung a»sdie edlcn Weine sein/ die in den Ländern/ welcheder Fluß Mäander wässert/ wachsen/
Das Kleid der Minerva ist violetfarbig / >Mdas' über das Kleid gehende Gewand/ das' sonst hm,melblau zu sein pflegt/ ist hier feuerfarben/ vicl-leicht als' Anspielung auf ihren kriegerischen Charak-ter. Auch die Spartaner/ die mit Kleidern derselbenFarbe in den Krieg zogen/ hielten die rothe Färb,dem Kriegswesen eigen. So müßte man der Cl-reS ein gelbes Gewand gebe»/ um an ihr diese Fai-be des reisen GetraideS auf dem Felde auSzudriikl»,worauf das Beiwort gelb/ anspielt/ daSZo-m c r dieser Göttin gibt. 2) Der Gürtel der Mi-n erv a ist von Lakfarbe/ und der Helmschmuk von d»rothen Farbe ihres Gewandes. Von derselben Fackist auch der Helmbusch des Turnus und der an-dern Helden beim Virgilius.^) Unter den barb«-rischen Völkern trugen die Ccltiberier Selmbüschlvon dieser Farbe.
So wie VirgiliuS das Wort /»öa mitverwechselt/ und scz^ w» er/--i« sagen sollt!/wie in diesem Vers':
— — — I,ii8ul.us
so bat auch der alte Maler sich die Freiheit genom-men/ den Helm der Minerva mit einem Buschzu zieren/ obwohl es nach dem beständigen Ge-brauch der Heldenzeiten Pferdemähnen/
>) V.1I'. lust. 1,6. c. 6. Val. Aax. 1.2. c, 6, n.-I
2) 1^. 1^. V. v. I. 96.^
Z) 1. 1 2. v. 69.
4) O106. öic. I. 5. 33.^
L) I. 10. v. 669.