Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
317
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1 Th. 2 Abschtt.

cnz des Herrn Cardinals Alexander Albani/wo Bakchus ans einem Tiger reitend nebst ver-schiedenen andern Figuren abgebildet ist. Doch er-scheint der Mäander auf Münzen beständig als einbärtiger Man ; und als ein unbartiger Jüngling mirauf dem einzigen mir bekanten Marmor/ der indiesem Werke unter Numeros vorkömt. Man köntealso eine solche Figur für eine Nymphe oder Naja-d e des Flusses Mäander annehmen/ indem die Waf-scrkrüge den Nymphen sowohl wie den Flüssen zn«kommen; l) wen anders nicht hier durch die weib-liche Gestalt der Ouell des Flusses imbildlich vorge-stellt wird/ da nämlich die Quellen gewöhnlich inweiblicher Gestalt abgebildet werden / wie ich in Ab-sicht des Quells Alope unter Numero 92 bemerkthabe.

Die beiden Frauen oder Göttinen mit entblöß-ter Brust / die zu beiden Seiten der Minerva ste-hen/ sind mit grünen Blättern bekränzt; die zwarnicht ganz deutlich zu unterscheiden sind / aber dochdem Epheu zu gleichen scheinen. Die Frau zur Lin-ken bewegt ihre rechte Hand gegen das Gesicht/ undscheint mit dieser Gebärde der Minerva die ihrdurch das Blasen verursachte Häßlichkeit anzudeuten;welches die gemeine Fabel dem Satyr beilegt.

Die andere Figur zur Rechten streket die Handgegen die liegende Figur des Flusses oder des QuellS/gleichsam der Minerva zu rathen/ sich darin zu be-spiegeln/ um von dem/ was ihre Gespielin anzeige,versichert zu werden.

Diese beiden Figuren können ihrer entblößtenBrust wegen nicht für Musen gehalten werdendstesind vielleicht Nymphen von einem Flusse/ undSchwestern der dritte» Figur. Der Ephe«/ der bei

i) t. 6. se> Zi.)