1 Th. 2 Abschtt.
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Vartoli abgezeichnet hat; die Abbildung findet sichj» der vaticanischen Bibliothek unter andern altenGemälden, die von ihm gezeichnet und mit Wasser-farbe ausgemalt sind. Dieses und andere Gemäldei„ derselben Samlung, die von genantem Professornicht bekant gemacht worden/ find wahrscheinlich vonseinem Vater/ dem berühmten Pietro SanreBartoli zurükbehalten, und zwar wegen des Ge-genstandes/ den er vielleicht nicht verstand.
Die fizende Göttin/ mit dem Helm auf dem Ko-pfe, ist offenbar Minerva; und die beiden Flöten/die fie in den Händen hält/ zeigen die Pallas Mu-sika an; wie die von einem gewissen DemetriuSverfertigte Statue dieser Gottin genant war/ an wel-cher die Schlangen der Ägide jedesmal einen Ton vonsich gaben/ wen ein Instrument bei ihnen gespieltwurde. >) Auf einem Basrelief in der Villa Bel-vedere zu Frascati/ und auf einer antiken Paste/ hatsich die Abbildung einer ähnlichen Minerva erhal-ten; sie steht/ und hält in jeder Hand eine Flöte.
Was die Erklärung des Gegenstands bei diesemGemälde etwas schwer macht/ sind die beiden Figu-ren neben der Minerva.
Die Fabel erzählet/ daß Minerva einst die Flö-te blieS/ und dieses Blasen ihr die Wangen auf-trieb und das Gesicht entstellte. MarsyaS sah eS/^)oder wie Andere wollen, Juno und V e n uS/ undgaben ihr den Rath/ die Flöte liegen zu lasse«/ undwieder zu den Waffen zu greifen/ eine ihr anständi-gere und würdigere Beschäftigung. Sie selbst er-
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2) ^Beschreib, d, geschnitt. Steine, 2 Kl. 4 Abth.
2t t NumerosZ) l'zcta. (Aul. I. v. 364.
^4) lad. i65.