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st festbanden; den damals hatte man noch nicht an dieBequemlichkeit gedacht/inwendig einen Riemen,
zu liaben, worein man den Arm stekte. Hiermit ver-gleiche man/ was bei N umero tvö gesagt ist. BeimGefecht drehte man den Schild/ um sich den linkenArm zu bedeken; und ausser dem Gefecht hing derSchild theils am Halse, theils über der Brust; beimZuge aber auf dem Rükcn. So trugen die Spar-taner ihre Schilde bis auf die Zeiten des peloponue-sifchen Krieges; und es ist der spartanische König Kleo-menes/ der befahl/ daß man den Schild nichtmehr um den Hals gebunden/ sondern an einemArmriemcn tragen sollte.')
Übrigens sieht man auch im Kupferstiche dieserStatue/ daß etwas am Kopfe ganz oben fehlt; es istmit dem Meißel weggenommen/ um ihr den Helmaufzusezen/ der wahrscheinlich von Erzt gewesen.
Was bei der Mlnerva von den Schultern aufdie Brust herabgeht/ und im Kupferstiche Bündel zusein scheinen/ sind Haare, die aus dem untersten En-de des Helms hervorkommen; hinten fallen sie vomKopf herab, nicht in Loken, sondern den vorder»ähnlich/ und scheinen unten geradlinicht abgeschnittenzu sein. Eben solche Haare hat in der Galerie desGroßherzogs von Toscana eine eherne Figur, die
gebrachten ledernen Ring gesezt wurde, hieß »der
und so neiit ihn auch H erod ot; hin-
gegen ist der Ring, worein die Hand grif, um den Schildzu regire»; jenes ist also der A r m r i e m e n, oder Hals-riemen, dieses die Handhabe, die zuweilen von Ei-sen war. Indessen verwechseln die Autoren zuweilen dieBedeutung dieser Worte, wie z> V, P l u t a r ch u s («ülemri.c, i >.Z unter den Halsriemen, und unter
den Armriemcn versteht.)
>) plutarcli. in Lleoi», ^c. l
Winckelman. 7.