Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
312
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Denkmale.

wie cm Mantel auf dem Nüken. Der vordere Theilder Ägide bei unsrer Statue ist wie Schupen gear-beitet/ und hat einen Medusa köpf in der Mitte;dieses KopfeS habe ich bei Gelegenheit eines Basre-liefs/ das sich auf den Hektor bezieht/ unter Nu-mero 3K Erwähnung gethan.

Die Ägide ist nicht blos mit Schlangen um-säumet! xx-e577!^7--v sondern der Gürtelselbst/ der den untern Theil der Ägide auf dem Nü-ken zusammenzieht/ besteht aus Schlangen; unddieser Gürtel/ so wie die Gestalt der Ägide/ unter-scheidet diese Statue der Minerva von dem größ-ten Theil ihrer sonst bekanten Abbildungen. Beieinem sehr schönen Torso einer Minerva im Klei-nen/ den man bei dem Bildhauer Herrn Bartho-lomä Cavaceppi sieht/ besteht der Gürtel gleich-falls aus zwei Schlangen.

Gemeiniglich bedekt die Ägide die Brust der Mi-nerva/ und dienet ihr zum Harnisch/ daher ist«<>,?und Z-k-x-ctz/ Panzer/ beim Hesychius cincS. Al-lein in manchen Abbildungen zeigt sich der linke Armder Göttin mit der Ägide statt eines Schildes l>e-wafnet; und so sieht man eS auch bei einer sehrschönen marmornen Statue der Minerva/ von na-türlicher Größe/ und vom alten Styl der Kunst/ indem herculanischen Musco. Diese zum Kampf wahr-scheinlich gegen die Titanen gerüstete Minervaträgt die schupichte/ mit Schlangen umsäumte Ägideam Halse befestigt/ gerade so wie die Griechen zurZeit des trojanischen Krieges sich den Schild mit ei-nem ledernen Riemen/ der hieß/am Hal-

i) I. I. lc. >7>, Dieser Riemen/ der um den

Hals und die reckte Achsel befestigt war/ später aber durcheinen am obern und inwendigen Theile des Schildes aw