Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
290
Einzelbild herunterladen
 

290

Denkmale.

oder der unbärtige vorgestellt ist/ wie dieser Gottm mehrern griechischen Statuen abgebildet war;')und auch auf römischen Münzen sieht man eincitKopf Jupiters ohne Bart. Zugleich erscheintdieser Jupiter als Krieger; das Sinbild davon istder Schild/ der ihm zu Fußen liegt, und die Ägide, ^die er um den linken Arm gewikelt hat, um sie wieeinen Schild zu gebrauchen. Er hat die Bildungdes martialischen Jupiters, der

eines mit dem Jupiter scheint/ den die Karicr^>5------°?, 4) d.i. den HeerS führer, nailten. Man

köute diesen Jupiter auchbetiteln. DiesesBeiwort soll/ nach Span Heims Meinung/ sich auf ^Jupiter als Kind/ da er auf der amaltheischen lZiege ritt/ beziehen;^) nicht auf die Ägide/ wieer hier abgebildet ist/ oder auf das Fell dieser näm-lichen Ziege/ das der schon erwachsene Jupiter,nach dem Scholiaffen des Ära tuS/ um sich wikelte,um sich damit zu bedeken>) Die Ägide Jupitersscheint in dem, was Homer nent, an-

gedeutet zu sein;?) weil Minerva es nimt/ umsich damit zu bewasnen.

Herodot lehrt uns den Ursprung der Ägide:sie entstand aus den Ziegenfelle»/ womit sich die Libyerbekleideten/ und deren Strike von den Dichtern inSchlangen verwandelt worden. 5) Die Sitte/ sich

t) I>au5an. 1.5. e. 24. 1.6. c. 23.

2) Vaillmit. nuin. n. 2^.

3) I. 10. c. 14.

4) Heroäot. 1.5. l^c. 119.^

5) duü'lin. !:i »sov. v. ^9. p. 49.

6) l^v. >64.^

7) Ix. T. V. v. ^36. I^uslatli. all 1u I. 60c».

L) 1^. 4. c. ,99.