1 Th. 2 Abschn.
Basrelief, wo Minerva bei Jupiter steht, be-kämt dieser eine solche Krone auf'S .Haupt gesezt voneiner andern unbekanten Göttin; l) den sie hat keineAttribute, ausser einem kleinen Stam, worauf siesich slüzt, und der vielleicht hier statt eines AltarSgebildet ist, so daß sie eine Vesta vorstellen soll.
Die zwischen Jupiter und Neptun stehendeGöttin, mit gesenktem Haupte und traurigem Antliz,mit der Linken daS Gewand, das ihr sonst das Ge-sicht bedeken würde, emporhebend, scheint Proser-Pin a zu sein. Die lezte Göttin auf der verstüm-melten Seite dieses AltarS, mit den beiden Fakeln,ist DianaLucife r a. Von CereS und BakchuSbehalte ich mir vor, an ibren Stellen zu reden.
Die Schuhe an den Füßen aller Figuren, (dievermuthete Proserpina ausgenommen), die wieNeze von Band gewunden sind, mögen wohl vonder Art, die man nante, sein; dieses war,nach des Pollux Erklärung,ein vielfach geflochtener Schuh. 2)
II.
lZ!u»iero
Merkwürdig ist der geschnittene Stein unter Nu-mero ö, der ehemals in CrozatS Kabinet war, indessen Verzeichniß er von Mariette für einen Au-gust uS als Jupiter gebildet angegeben worden,womit aber die Schönheit des Gesichts nicht über-tlNkömt.
Ich glaube, daß in dieser Figur Jupiter Axur
1) vuonsrroti Osserv. 5npr!» !>Ic. ZVIed. srontlsx.
2) 1^. 7. 22. segm. gZ. Ilc^ck. v.
z> vcsci'ixt. <Ies gravees >Iu Lall. <Ze x 4g.
Winckelman. 7. 13