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Denkmale.
auf die zwölf größern Gottheiten siehet/ und vornehm-lich Vulean/ der mit beiden Händen ein Werkzeughält/ welches die Gestalt eines SchlegelS/ und i»der Fabel den Namen einer Axt hat; er ist im Be-griffe/ dem Jupiter das Gehirn zu öfnen/ damitdaraus Minerva geboren werde. Dieselbe Fabelfindet man eingeschnitten in eine eherne hetrurischeSchüssel im Museo deSCollegii Nomani;^) auchauf dem Dckcl eines Sarkophags mit hetrurischerSchrift/ welcher im vorigen Jahrhundert zu Arezzoaufbewahrt wurde. Doch findet sich die schönsteAbbildung dieser Allegorie in erhobener Arbeit imMuseo des Marchese Nondinini: Jupiter sizt daauf seinem Thron/ und hinter ihm steht Vulean/der in der Rechten einen Schlegel erhoben hält/gleich jenem auf dem eapitolinischen Denkmal. Erist iung/ und ohne Bart; und hat die Stellung/ alshätte er den Schlag gethan. Sein Kopf ist nach derFigur Jupiters hingewandt/ gleichsam in Erwar-tung/ Minerva aus dessen Gehirne herauskommenzu sehend)
Vulean ist im Jünglingsalter ohne Bart abge-bildet/ wie in den ältesten Zeiten zuweilen Jupiterund Äskulapius vorgestellt wurden. 5) Auch fin-det man ihn unbärtig ans hetrurifchen Schüsseln 5)und geschnittenen Steinen/^) auf griechischen Mün-zen von der Insel Lipari/ die im Kabinet des Herzogs
>) Oempütei-, Ltrur. tab. I. Lliausze, Aus. kam. scci,4. wk. 2Z.
Z) lUnter dki, Verzieru »g sbild er » Numero 54.)
4) pauüsii. 1.5. c. 24. I. g, c. 2Z. ^1. 2. c. iZ.Z
L) IZirur. I. c.
6) ^Beschreib. d. gcschnitt. Steine, 2 Kl. Nun,?