Drittes Kapitel.
Von den größern Gottheiten.
lNumero 5.Z
Das Kunstwerk des Mufei Capitolini/ hierstls Numero 5/ welches die Gestalt eines runden Al-lars hat/ diente zur Einfassung eines derer Brün-ne»/ welche ?uiü!>Iis d. i. mit erhob-»cn Bildwerken geziert/ hießen.So erzähltPausanias von einem Puteal/ worauf der Raubder Proserpina von Pampkos/ einem der ältestengriechischen Bildner/ gearbeitet war.^) Der Gebrauch/wozu dieser Marmor gedient bat/ zeigt stch deut-lich an den Aushoblungen/ welche der Strik des Ei-mers rund um den Rand gemacht bat/ die man aberizo nicht mehr sehen kaü/ seitdem dieser Marmor inein Gestell verwandelt worden/ um ein großes'/ gleich-falls marmornes Gefäß zu tragen.
Ich feze dieses Kunstwerk aus zwei Ursachen her:erstlich / um daran den Styl der Bildhauerei zu zei-ge»/ welche hetrurisch scheint/ und weßbalb ichdiesen Marmor in der vorläufigen Abhand-lung angeführt habe:^) zweitens/ weil man dar-
>) (Die. »6 ^.Uic. I l. epiüt. 10.
2Z lG. d. K. 3 B. 2 K. i 6 §. Not e.)
z) I,. I. c, Zg. l^Pamvhos ist ein Dichter, keinBildhauer aewefen, »nd erwalint nur, daß Ceres,als sie ihre Verlorne Tochter Proservina suchte, aufeinem Brunnen am Anfang des Weges von Eleulis nachMegara ausgeruht habe.)
4) cZ. l S.Z