1 Th. Abschn.
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flöhe»/ sich über den Nil/ das heißt: zu den Äthio-piern begaben/^) wo sie nach Homers Dichtungzwölf Tage blieben. 2) Da man nun in den Werkenvon Marmor/ Erzt und in Edelsteinen viele geflügelteGottheiten sieht: so kan man folglich annehmen/ daßin den ältesten Zeiten die Flügel ein allen Gotthei-ten gemeinsames Attribut waren.
Den Jupiter findet man so von Dichtern undKünstlern vorgestellt. Orpheus redet beim Euse-biuS von Flügeln/ die dem Gotte in der Kindheitans den Schultern sprosseten/ und mittelst welcher erallenthalben hinfliegen konte;2) und Jupiter Plu-viuS hat auf der Säule des AntoninuS Flügel.Dieselbe Idee war von den Hetruriern angenommen:um den Jupiter mit aller seiner Herlichkeit beklei-det/ als er bei Semele unter Blizen erschien/ ab-zubilden/ stellte ihn ein Steinschneider bei diesemVolke in einem Talare und mit großen ausgebreitetenFlügeln vor. Diese Abbildung hat sich in einer an-tiken Paste des stoschischen KabinetS erhalte«/die ich hier unter Numero i liefere. Auf dem fol-genden geschnittenen Steine desselben KabinetS/ wel-cher den nämlichen Gegenstand enthält/ erscheint Ju-piter geflügelt/ aber nicht bekleidet. Das Gewandder Semele hat einen Saum mit Franßen/ diebei den Griechen und und bei den
Lateinern hießen. 4)
1) .^polloä, I. >,c, 6. Z. 6. lNachÄg»vten/ sagt die Fabel,flohen sie vor T» p h o » und verwandelten sich dort in Tlnere.Z
2) !>.. 6. I. v. 42Z. sHomer redet hier nicht von einerFlucht vor dem Tvvdo», sondern von einem MdernZuge der Götter nach Äthiovien.Z
Z) pi-SPgr. üvaug, I. z, p. tio.
-i) lBi> ttiger wollte inInviter den Tod (Horst. serm.II. l.5ö. Rurix. ^.Iccst. 2öo.) erkennen; den die Bl i>