Vorläufige
Verstand bildeten/ als sein Ange durch die Zusam-menstellung von hunderterlei zwar unmuthigen/ abernnbedentenden Dingen ergözten.
§. 176. Ich muß hier noch bemerke»/ daß Bet-kel die Nachricht des Plinius über den LudiuSfalsch verstände»/ da er glaubet/ dieser Künstler seider erste gewesen/ der auf die Mauer gemalt habe:-)den dieses war schon in den ältesten Zeiten und vieleJahrhunderte vor diesem römischen Maler gebräuch-lich.
§. 176. AugustuS war nach dem ersten Aus-bruch seines Unwillens über die Atdenienscr sehrmilde und gütig gegen die Griechen und ließ dieihnen bewilligten Vorrechte unverlezt. Auch Tibe-riu s veränderte in dieser Hinsicht nichts/^) bis end-lich die zügellose Begierde des Caligula allcSchranken überschritt.^) Dieser schikte den Mem-miuS Regulus/ welchem er seine Gattin Pau-lina geraubt hatte/nach Griechenland mit demBefehle / die besten Statuen aus allen Städten weg-zuführen: auch wurde eine große Menge derselbennach Rom gebracht, die der Kaiser in seine Lusthäu-fer vertheilte. <>) Dieser Befehl ging auch auf dieStatue des olym pischen Jupiters in EliS von der
2) lVorrede zu den Anmcvk. üb. d> G. d. K. tS §.G d, K, 7B- ZK ZZ§. Note.Z
tEr sagt nur, daß Ludius diese Malerei zuerst inRom eingeführt habe.^1
z) l^Dem Suetonius (in l'ib. c. 47 et 49.) zufolge istdas Gegentheil geschehen.^
4) 8ueton. in c. 2201^4.
5) Itl. !. c. c 25. LcaliZe!'. anim^^verg. in Huseb. cliro-nie. 186. l^Oio 0:»88. I^IX. 12.^
6) ^o8epk. ^nticj. I. 19. c. 1. xrinc-