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7 (1825)
Entstehung
Seite
233
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Abhandlung tt.

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toli in Kupfer gestochenen Gemälde dieses Grabmals,sein' plump gezeichnet, und eben so schlecht colorirt;indessen verdienet es angemerkt zu werden, da maninsgemein glaubet, daß alle Gemälde jenes Grab-mals vernichtet seien. Wiewohl man aus diesenGemälden sich kein ganz sicheres und festes Urtheilüber den damaligen Znstand der Malerei im Allge-meinen bilden kan: so wird es doch immer ein Be-weis von dem Verfalle dieser Kunst sein. Bei denalten Griechen, welche die Ausübung der Kunst derZeichnung nur Personen von freier Geburt erlaub-ten, weigerten sich die berühmtesten Meister nicht,Grabmale auszuschmüken, wie wir aus dem Pausa-nias wissen, welcher eines Grabmals gedenket, daSmit Gemälden des NiciaS, eines der berühmtestenMaler, auSgeziert war.

K. i7-i. Einen andern Beweis vom Verfalle derMalerei zu den Zeiten desAugustus kaii man ausder Nachricht des PliniuS über einen damaligenMaler, Namens LudiuS, entlehnen.''') Dieserverzierte zuerst die Wände der Häuser mit Land-schaften und Aussichten, in welchen Häfen,Waldungen, Fischteiche und andere lebloseGegenstände das Auge ergözten! woraus folget,dass die Maler vor dem Ludius zur Verschönerungder Wände und Zimmer Vorstellungen aus demmenschlichen Leben entlehnten, nnd nach Artder Poeten Bilder verfertigten, die für den Be-schauer lehrreich waren, und, anstatt ihn mit leerenVorstellungen zu belustigen, mehr seinen Geist und

>) vartuli pict. vet. in ücpulcr. IVssoii, lall,

2) Wrigln's IV.ivels Z62.

3) 1^. 7. c. 22.

I. Z5. c. »0. secl. Z?>

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