Abhandlung tt.
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wo er den piräeischen Hafen nebst alle» zum Seewesengehörigen Gt'bäuden niederriß,l) und sogar die Säu-len aus' dem Tempel des olympischen Jupiter 6wegnahm: war die Kunst unter den Griechen inder äussersten Noth und fast ohne Hofnung/ jemalswieder empor zu kommen. Ja/ die Stadt Athenwurde/ weil sie mit dem MarcuS AntoniuS ge-halten hatte/ kurze Zeit hernach/ um ihre Erniedrigungzu vollenden/ aller ihrer vorzüglichen Rechte vom Au-gustuS beraubt.^)
§. 166. Ganz Griechenland war wie Athen vonseinem alten Glänze herabgesunken und allenthalbenerblikte man traurige Spnren der Zerstörung undWuth. Theben lag wüst und öde;^) Sparta warvon Einwohnern entblößt; 5) nnd von Myeenä nurnoch der Name übrig, ü) Drei der berühmtesten undreichsten Tempel der Griechen/ der des Apollo zuDelphi/ des Äskulap iuS zu EpidauruS/ und desJupiters zu EliS/ waren vom Sylla ausgeplün-dert.?) Großgriechenland war in eben so kläglicheUmstände gesezt, und von so vielen mächtigen undberühmten Städten waren zu Anfang der römischenMonarchie mir Tarent nnd Brundusium in einigerBlüthe. 8) In Sicilien sah man von dem Vorge-birge Lilybäum an bis an das Vorgebirge Pachynum/das ist- von einem Ende der Insel zum andern/ nur
1) plutarc:^. in c. 1.5. Meyer»
2) ?l!n. I. c. 6. sect. ?.
Z) vion. Oass. I. 64. e. 7.
4) I'ausan. e. 3- Dion. via!. 7. x. 123.
5) 1.6. L. 4. Z ii. Meyer.
6) 16. I. 6. c. 6. Z. 10. M eye r.
L) I. 6. c. Z. Z. 5.