Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
218
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Vorläufige

Sohn AntiochuS des Große»/ und Nachfolgerseines ältern Bruders Seleukus in der Regirung.Er liebte und beschüzte die Kunst so sehr/ daß dieUnterredung mit den Künstlern seine vornehmste Be-schäftigung war.') Aber nach dem Siege der Rom«über AntiochuS den Großen bei Magnesia, inder hundert und sieben und fünfzigsten Olympiade/kam alles Land/ das die Seleuciden in Kleinasteiiund Phrygien besessen hatten, in die Gewalt der Sie-ger, nnd daS Gebirge TauruS wurde als Gränze zwi-schen beiden Reichen festgesezt. Die Gemeinschaftmit den Griechen war dadurch gleichsam abgeschnit-ten und jenseit des Gebirges war nicht das Land/wo die Griechen ihrer Kunst pflegen konten. Die Knnsiwurde hierauf von den Könige» von Bithynien undPergamuS iu Kleinasien aufgenommen und zugleichmit den Wissenschaften von ihnen beschüzet; auchgegen die Städte Griechenlands bewiesen sie sich frei-gebig und Sicyon bezeugte dem König EumeneSihre Dankbarkeit für feine Verdienste dnrch eine kolos-sale Statue, welche sie ihm errichtet hat.^)

§. Endlich nachdem Tod des Königs At-

talus von Pergamus, welcher den römischen Senaizu seinem Erben erklärte, und nach den Verheerun-gen und Verwüstungen des Lucius Sylla in Athen,

1) Stilen, l. 5. c> 4—5.

2) ?<,!)>,. I.22. c>2Ü — 26-

Der Autor hat hier die Begebenheiten wunderlich z»fammengestettt; die Schlacht bei Magnesia wurde geg»Antiochus den Großen geliefert/ und daher früher,als AntiochuS Epivhanes zur Negirung kam; auchfallt diese Schlackt nicht in die 157/ sonder» in die l i?Olympiade. Meyer.

3) I. 17. c. 16.

Nicht dem Eumenes/ sondern Attalus dem E»^sten. Meyer.