Abhandlung!c.
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Knabe/ welcher erfchroken ist über die grausameStrafe der Dirce, und nicht LykuS/ ihren Gemahlvorstellen kaii/ wie Jakob Gronov sich eingebildet,')kan demjenigen/ welcher einigen Gefchmak des Schö-^neu hat/ womit die Werke der alren Kunst begabtsind/ den Irrtum benehmen / und die rühmliche Mel-dung gedachter Künstler beimPlinius rechtfertigen.Der Styl an dem Kopfe des Knaben ist dem an denKöpfen der Söhne des Laokoon ähnlich. Die großeFertigkeit und Feinheit des Meißels erscheint in denNebensachen und der geflochtene Dekelkorb sciswsüca)/ welcher von Epheu bedekr und umgebe»/ ist undunter der Diree steht, um in ihr eine Vakchan-tin anzudeuten,^) ist dergestalt geendigt und aufdas Feinste ausgearbeitet, als immer jemand hätteleisten können, der in diesem Korbe allein eine Probeseiner Gcschiklichkcit geben wollen. Über den Korbist die ChlamyS des Zlmphion geworfen, welchewegen der Mannigfaltigkeit der Falten, und wegender Arbeit in den schaltenden Vertiefungen derselbenvon unsern Künstlern für eines der schönsten Musterin dieser Art gehalten werden muß. Der Knopf/welchen man deutlich an diesem Gewände sieht/ be-weiset/ daß eS/ wie ich sagte/ eine ChlamyS ist;den ohne diesen Knopf könte man eS für ein Tuchhalten, das bestunt fci, den Korb zu bedeken. Sol-che Körbe iiaiite man
§. 139. Mit den unmittelbaren Nachfolgern desLysippuS und ApelleS hörte/ wie PliniuSsagt, in der hundert und zwanzigsten Olympiade dieKunst auf, das heißt: sie gerieth in Verfall. ^) Pli-
Z) v.Nicht heilige Korbe, sondern
Deken sur solche Körbe neiit dieses Wort.^I
4) Ii> Z4. c. ö. 5oct. I g. pi'ittc. lG. d. K. 10B. t K. 25 §.l