Abhandlung ic.
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treslichkeit der Arbeit in die Zeit kurz nach Alexan-der dem Große»/ ehe »och Quill tu6 Fla mi-ni uS die Griechen für unabhängig von den Römernerklärte;') allein Corsini würde anders geurthei-let habe» / wen er den Marmor selbst gesehen. Er bil-dete sein Urtheil nach der Zeichnung deS KupferS undbei der VorauSsezung/ daß der dorische Dialekt/ inwelchem die Inschrift abgefaßt ist/ ein Kenzeiche»deS hohen Altertums' sei/ konte die gewöhnliche Vor-liebe der Gelehrten für die Gegenstände ihrer mühse-ligen Forschungen den Werth dieses Marmors inseinen Augen leicht über Verdienst vergrößern.
§. tZ7. Wie wir ohne Nachricht sind über dieZeit der Künstler des Laokooii/ eben so wenigwissen wir/ wan Apollo» iuS und TanriskuSblühte»/ die Meister des Werks'/ daS unter demNamen des farnesischen Ochsen bekaiit ist. P l i-Aius gibt nur allein das Vaterland des TauriskuS/die Stadt TralleS in Cilicien an/') und meldet zu-gleich/ das ganze Werk sei aus einem einzigen Mar-morbloke gehauen und aus der Insel RhoduS nachRom gebracht worden. Er berichtet ferner/ daß inder Inschrift des Namens der Künstler nebst ihremVater ArtemidoruS auch ihr Meister Menekra-teS angezeigt worden/ so aber/ daß diese Künstler»»entschieden gelassen/ welchen von beiden sie alsihren wahren Vater erkaiit/ den/ der ihnen das Lebe ugegeben/ oder aber ihre» Vater in der Knnst. DieseLlischrift ist »icht mehr vorhanden/ der sichtbarsteDrt aber/ wo sie cingehauen gewesen sein wird/ istder Stam eines BaumS/ welcher der Statue desZethuS zur Stüze dienet und an welchem man die
1) Ilercul. ji. ZZ.
2) ?Iiu. I. 36. c. 5. sect. 4. n. >o.