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7 (1825)
Entstehung
Seite
126
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Vorläufige

Erklärung derselben aufzuhalten/ würde vielleicht mei-ner Meinung gewesen sein, wen er des PlininsAnzeige mit dem Urtheile des Aristoteles vergli-chen hatte, >)

ß. Der AnSdruk der griechischen Figureninsbesondere entspricht den Grundsäzen des Anstän-digen/ wie es bei jenem Volke festgestellt war/ wel-ches eine große Sittsamkeit in Gebärden und Hand-lungen beobachtete/ so daß ein geschwinder Gang wi-der die Begriffe des Wohlstandes gehalten wurde.Die Griechen glaubten in einem solchen Gange eineArt Frechheit und Übermuth zu sehen; daher wirstDemosthenes eine» solchen Gang dem Nikobu-luS vor/ und er verbindet frech reden und ge-schwind gehen mit einander. Dieser Den-kungsart zufolge hielten die Alten eine langsame Be-wegung des Körpers für eine Eigenschaft großmüthi-ger Seelen. Man weiß/ wie ehrwürdig die Hal-tung der atheniensifchen Frauen gewesen; Philo-siratu S bat dieselbe durch das Wort auS-

gedrükt/ welches bei ihm das Merkmal und Beiworteiner Atbenienserin ist. Diese Sittsamkcit habendie alten Künstler bis in ihren tanzenden Figuren/die Bakchantinen ausgenommen/ beobachtet/ undAthenäus versichert/ daß die Handlung in denFiguren nach dem Maße und der Bewegung der äl-teren Tänze abgewogen worden/ und daß in den fol-

1) sui- <zuel-z. cliap.lZu Z5. livre 60 ?Ii»e. Z. p.-u-l.K.irsct. des Liccs. clcs Inscrixt. i, 25.^leiu. 1^5.

2) Ocn>05tl>, ailv. p-inlsenet. x. xrinc. Lilsauli.

-»j k. I. lt. 2. I>. ygi. eclit. kelzk. G. d. K. s V. ZK.

Z) .^i'istvl. etlnc. I..j. c. g.

4) Ico». I. I. n.2g. x.LoL. !» l!ue.