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7 (1825)
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125
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Abhandlung ic.

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den man im Gesichte sehen muß/ und von den Merk-malen/ durch welche sich auf demselben die Ge-müthsbewegungen und Leidenschaften äussern/ hat re-den wollen.

§. 37. ttm den wahren Sin dieses Worts nochnaher zu bestimmen/ vergleiche man es mit der Ant-wort/ welche N ikom achuö/ein gleichfalls sehrberühmter Maler- jemanden gab/ der die Helena/ein Gemälde des ZeuxiS/ tadeln wollte: „ Nim„ineine Augen/ (sagteer) und Helena wird dir„ ein Göttin scheinen. " Hieraus scheinet zu folgen/daß der Hauptzwek des ZeuxiS in feiner Kunst dieSchönheit gewesen; daß er ihr einen Theil des AuS-druks aufgeopfert/ und daß seine Figuren/ da er sieauf das Schönste zu bilden suchte/ eben darum nichtauSdrukSvoll geschienen. Auf der andern Seite kanAristoteles auch haben sagen wollen/ daß desZeuxiS Gemälde ohne Handlung gewesen/ wel-ches/ wie ich schon gesagt habe/ gleichfalls in demWorte liegt/ und dieser Tadel wird gemeinig-lich gegen alle Werke der Alten von denen erhoben/welche in die schöne Einfalt jener großen Meisternicht eingeweihet sind. Das Gegentheil von diesemVorwurf hatte ZeuxiS in seiner Penelope gezei-get/ in welcher er nach dem PliniuS gema-let, wo dieser Scribent/ wie man offenbar sieht/ dasUrtheil irgend eines griechischen Kunstrichters nach-gesprochen und das Wort „S---? mit dem gemeinstenWorte übersezet hat/ ohne seine Gedanken/

wen er etwas dabei hell und bestimt gedacht/ deutlichzu erklären.^) Der Grav CayluS/ welcher dieseStelle des Plinius angeführet/ ohne sich bei der

l» Micht Timomachus. Stokim seriu. 1S4. vi»r.

kiiit. I. 14. L.47.Ü

2) ?Iiu. I. ZÜ. c. 9. 8ect. Z6- n. 2. ^G. d. K. 9 V. Z K. 26 §.^I