Vorläufige
Inbegriffe der Kraft gesezter Jahre und der Fröhlich-keit der Jugend/ so wie in bcstimtcren Formen/ wel-che nicht so rundlich sind wie im jugendlichen Alter/aber dennoch fleischig und ohne runzlichte Haut.Von den Bildern des Vaters der Götter/ wel-che übrig geblieben und wohl erhalten sind / kan maneinen Schluß machen auf die Würde und das Wesender überirdischen Hoheit, mit welcher jener olym-pische Jupiter/ den ganz Griechenland immerals ein übermenschliches Werk verehrte/ aus denHanden des PhidiaS hervorgehen mußte.
Z. 22. Jupiter ist in allen seinen Bildernimmer in vollkomnen und betagten Jahren vorge-stellt/ aber ohne Zeichen eines hohen Alters/ undstets mit einem heitern und gnädigen Blike; l) dieAugen sind mit mehr Erhabenheit gewölbt/ als beiden andern Göttern/ die in demselben Alter vorge-stellt worden. Der gütige und gnädige Blik/ wel-cher sein Gesicht erheitert/ unterscheidet ihn von denKöpfen des Pluto/ die man bis izo noch nichtals solche erkant/ und wegen des Scheffels/ densie trage»/ für Köpfe des Jupiter SerapiS ge-halten hat. An zweien dieser Köpfe aus grauemMarmor/ von denen der eine in dem Palaste Giu-stiniani/ und der andere in der Villa Matteiist/ bemerkt man ganz im Gegensaze mit jenen desJupiters eine gestrenge und gleichsam drohendeMine/ so daß der zulezt erwähnte Kopf von einemneueren Autor Jupiter terrikilis benaiit worden.^)Daß in diesen Köpfen das Bild des Pluto vorge-
Nartisn. Maxell. I. I. x, 18. pliui'nut. <Zs nst. Ocor.c>g x. i2i. in Opus«. <^ale. W.d.
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2) Won Svence in seinem Pol» metis, G. d, K, SB.t K. 30 §,Z