Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
113
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Abhandlung;c. uz

ren des Herkules für Abbildungen der Jole ge-halten wurden; aber vom Gegentheil überzeugen unsdie kurzen und krausen Haare oben auf der Stirn/welche ein beständiges Merkmal des Herkules sind,und an einer weiblichen Figur unschiklich sein wür-den. 2)

§. 20. Die schöne Zugend im BakchuS undApollo gehet nachher stnfenweis zu reifern Jahrenüber/ und die Formen waren mänlicher im Mercu-riuS und Mars/ welches sich besonders in ihrenGesichtsbildungen offenbart. Im Gesicht des Mer-curius entdekt man die Schärfe des feinen undgedankenvollen Bliks; die Züge des Mars offenba-ren in den ruhigen Minen einen jungen Helden vonsanfter und menschlicher Natnr. 2) Als einen sol-chen sieht man ihn abgebildet auf vielen Münzen/in der schönsten Statue desselben/ welche man inder Villa Ludovisi findet/ auf einem der Leuchter/welche sonst in dem Palaste Barberini waren/und auf dem runden Denkmale im Mufeo Capi-tolino/ das in diesem Werke unter Numero 6 vor-kamt. Z)

§. 24. Mit eben diesen Ideen von göttlicherGenügsamkeit und Unveränderlichkcit des Zustandeswie des Alters' schritten die Künstler von den Figu-ren der Gottheiten/ welche die Mythologie als Jüng-linge vorstellte/ zu denen des reisen und betagtenAlters fort. Sie bekleideten dieselben mit dem An-sehen und der Gestalt dieses Alters, aber ohne ihnendieKeuzeichen unseres schwachen Zustandes aufzudrüken.Die Schönheit dieser Gottheiten bestehet in einem

Z) IG. d. K. 5 B. t K. j?20

llial. Asercur. et 211. Nart.

oral, scl Oi'Wc. Z.

3) LG. d. K. 5B. 1 K. 16 43 §. u. 3 B. 2K. 56 §.ü