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kan auch dieser Altar/ wen man nach der äusserstfeinen Vollendung des Gesimses und seiner Verzie-rungen urtheilen will/ nicht für eine Arbeit hetru-rischer Künstler oder der griechischen aus der ältestenZeit/ deren Zeichnung der hetrurischen ähnlich war/gehalten werden.
Z. 23. Es wird daher wahrscheinlich genug/ daßdie griechischen Künstler in der Blüthe ihrer Kunstjene alte Art der Bekleidung an den Figuren ihrerGottheiten nachzuahmen pflegte»/ nm sie von denblos menschlichen Figuren zu unterscheiden/ unddurch diese den ersten Zeiten der Kunst eigentümlicheTracht verehrungswürdiger zu machen/ gerade wiedie Hermen des Jupiter Terminalis immermit einem langen vierekichten Barte und mit lan-gen geringelten Haarstripen/ die vorwärts über dieAchseln fallen/ vorgestellt sind/ um ihnen das Anse-hen eines achtbaren Altertums zu geben/ wie dieFiguren Jupiters aus den Zeiten habe»/ als dieKunst noch nicht die ganze menschliche Gestalt auS-zudrükeu vermochte/ und daher die Gottheiten blosdurch Köpfe abbildete/ die auf Klöze gestellt waren.Der Gebrauch/ noch in unsern Tagen die Porträteauf die van dykifche Art zu bekleide«/ beweiset/daß eine gewisse Neigung zum Altertümlichen undzu den Sitten vergangener Zeiten in der Kunst nichtungewöhnlich ist.
ß. 2^. Zu den Werken, die meistens für he-trurische gelten/ gehören auch die bemaleten Gefäßeaus gebraiiter Erde/ von welchen ich einige in die-sem Werke bekaiit gemacht habe/ die aus der Saiiilungin der vaticanjschen Bibliothek und aus der des be-rühmten MalerS/ Herrn MengS/ entlehnt sind.Weil die Zeichnung vieler Figuren auf diesen Ge-fäßen den Bildern auf hetrurischen Opferschalen vonErzt ähnlich ist/ so hat man auch ihnen Hetruncn