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7 (1825)
Entstehung
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95
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Abhandlung ». 95

nals wenig Treue und Genauigkeit beobachtet/ und,was ihm nicht schön genug geschienen/ verbesserthabe.

Z. 22. Nachdem ich den wahren Charakter unddie Eigentümlichkeit der Zeichnung bei den hetruri-scheu Künstlern angegeben habe, muß ich noch jenesMerkmal anführen/ welches die gewöhnlichen Alter-tumsforscher in der Bekleidung einiger Figuren zufinden vorgeben. Die Bekleidung hat nämlich theilsschmale parallel liegende, theils geschlängelte Fal-ten, so wie an den drei Gottheiten auf dem kurz vorhinerwähnten Altare im Muso Capitolino. Es istwahr/ alle hetrnrische Figuren haben ähnliche ge-zwungene Falten/ aber darum kan mau doch nichtmit Grund behaupten, daß alle auf diese Art beklei-deten Figuren hetrurisch seien; den eS finden sichFiguren, die ohne Zweifel dem griechischen Styleangehören, und doch eine solche Bekleidung haben;dergleichen sind in der Villa Seiner Eminenzdes Herrn CardinalS Alexander Albani zweierhobene Arbeiten, einander ganz ähnlich oder viel-mehr Wiederholungen, wovon eines vor die Vor-rede meiner Geschichte der Kunst des Alter-tums gesezet ist. An diesen Denkmalen liefertunter andern die korinthische Bauart eines daraufvorgestellten Tempels den offenbaren Beweis, daßes ein griechisches Werk und nicht einmal aus denältesten Zeiten ist, weil die Erfindung einer solchenBauart erst nach dem PhidiaS geschah. Sogarauf deu Münzen Alexanders des Großen siehtman eine Pallas mit diesem trokenen Faltenwurfgeprägt. Eine ähnliche Bekleidung haben auch ei-nige Gottheiten auf einem vierseitigen in der ebengenanten Villa befindlichen Altare; aber dennoch

t) lunter Numero tvZ der Abbildungen^