Vorläufige
mulus und NemuS säugt/ gebildet;!) daher mansie nach diesem und anderen Merkmalen für ein Werkhctrnrischcr Kunst halten kan/ und zwar aus der Zeit,wo die Bildhauerei und andere Künste in Rom vonHetruriern ausgeübt worden. Sie wurde in demTempel des Nomulus, welcher izo dem h. Theo-dor geweihet ist/ am Fuße des palatinischen Ber-ges gesunden/ und scheinet dieselbe zu sein/ welchezur Zeit des Dionysius von Halikarnaß ineinem Tempel unterhalb des palatinischen Hügelsstand / und »ach dem Zeugnisse dieses Autors für einWerk der ältesten Kunst galt. Da nun Ciceromeldet, daß eine Wölfin aus Erzt vom Blize getrof-fen werden/ und man an der capitolinifchen Wölfindie offenbare Spur einer solchen Verlezung am lin-ken hintern Schenkel bemerkt: so ist es wahrschein-lich, daß Cicero von dieser geredet habe.
§. 21. Aus den angestellten Betrachtungen ergibtsich endlich, daß die hetrurischen Künstler von dengriechischen im AuSdruke der Schönheit übertroffenworden, weil diese immer getrübt wird und verlorengeht, sobald man die Formen einer Figur zu empfind-lich andeutet und den Gliedern gewaltsame Wendun-gen gibt. Daher bemerkt man weder ans den obenangeführten Gemmen, welche übrigens beweisen, daßder Künstler eine große Keiitniß des menschlichenKörpers und der Anatomie hatte/ noch auf anderngeschnittenen Steinen schöne GesichtSbildungen; undwen sich aus irgend einer in Kupfer gestochenen hetru-rischen Gemme das Gegentheil zeigt/ so kan manglauben/ daß der Zeichner im Nachbilden des Origi-
lG. d. K. ZV. ZK. ll§. Untev de» Abbildungen
Numero SZ.Z
2) kam. 1.1. 0.7g.
3) ve «in-inst. I, 2> c. 20. I. i> x. 12,