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Vorläufige
die Figuren auf den ägyptischen geschnittenen Stei-nen nicht auf eine andere Art eingegraben und gear-beitet vorstellen/ als man sie an den Obelisken undandern Denkmalen sindet/ von welchen ich unter Nu-mero 76 und 79 zwei anführe/das eine aus weis,sem Marmor/ das andere aus röthlichem Granit;und von derjenigen Gattung / welche man gemeind-lich Camei nennet/ ist mir nur einer bekaiit/ wel-cher einen Sperber mit der Haube vorstellet/ und nocheiner/ aber verstümmelt/ auf welchem eine sizendeIsis abgebildet ist; beide in der ehemals st oschi-schen/ nun königlich preußischen Samlung/^)aus Agathonyx genau auf die oben erwähnte ägypti-sche Art geschnitten.
s. 29. Weil man bis izo auf die zwei angezeig-ten Epochen der ägyptischen Kunstwerke keine Acht ge-habt/ und nicht verstanden hat/ von diesen die Nachah-mungen zu unterscheide»/ welche besonders nach dmMuster der ersten gemachet worden: so erzeugten sichdie verworrenen und irrigen Vorstellungen derer,welche über die Kunst dieses Volks zu urtheilen ge-wagt haben/ und die Werke der dritten Epoche mildenen/ welche wirklich alt sind/ verwechseln; oder um-gekehrt/ wie Warburton gethan hat/ welcher kühnbehauptet/ daß die isische Tafel im königliche»Museo zu Turin um die Zeit der römischen Kaiserverfertigt worden. Wer aber die drei Arten vonKunstwerken/ von welchen ich gehandelt habe/ mi!Ernst untersucht/ wird bald auch von dem kleinste»Bruchstük einer Figur die wahre Zeit der Entstehungmit Sicherheit angeben/ und z. B. blos aus ei-nem in ägyptischen Stein gemeißelten Knie wahr-
t) lDcr Denkmale.)
2) W- d. K. 2B. 4K. Z§,1
ZZ üzzsis sur tes kierogl. t> i. x. 294.