Vorläufige
Styls oder der griechischen Kunst an dieser Statue ein-zulassen, was einem jeden in die Augen leuchten muß,da die Gesichtszüge an derselben besser als an den obenerwähnten Statuen erhalten sind / so darf man sienur ansehen/ um darin ein wahrhaftes Bildniß desAntinouS zu erkennen/ wiewohl die Haare obenauf der Stirn / welche sonst viel beitrage»/ ihn z»erkennen/ von der Haube zugedekt werden. Das Kiiiund der Mund allein/ ohne das übrige Gesicht/ rei-chen hin/ meine Behauptung zu bestätigen/ so wieauch blos die von einem andern Kopfe des AntinouSerhaltenen Augen anzeigen/ daß eS sein Bildniß war.
§. 26. Überdies weiß man/ daß die Statuen/ vo»welchen hier die Rede ist/ in der tiburtinischen Vill«des HadrianuS gefunden worden/ wo unter ander»Gebäuden ein Tempel theils mit ägyptischen, theilsmit andern auf ähnliche Art gearbeiteten Statue»,von denen ich nachher reden werde/ auSgeziert war,worunter HadrianuS auch die Bildnisse des vmihm so sehr geliebten Jünglings wahrscheinlich auf-stellen lassen. Der Beweggrund/ den Anti >! ouS / wel-cher doch von Abkunft ein Grieche und ans Bith«>inen gebürtig war, in Form und Ähnlichkeit ägWtischer Statuen vorzustellen/ war zuverläßig die gött-liche Verehrung/ welche ihm als einem HeroS i«Ägypten/ wo er sein Leben endigte, zu Theil gewoi-den, und von wo aus sich hernach diese Verehrungauch in andere Länder des römischen Reichs verbrei-tete; da HadrianuS den Namen dieses seines Ge-liebten sogar einer Stadt in jenem Lande gab/ unisie Antiuoia naüte.
§. 27. Ausser den Bildnissen des Antinon!nach ägyptischer Manier wurden in den Trümmer»
2) puuszn. I, g. c. g. xxn. Vorher
Besantinon.Z