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Vorläufige
oder jenes Götterbild haben mußte, lim sich von an-dern zu unterscheiden/ dürfen wir dreist behaupten/daß die Figuren alle einerlei Form hatten/ weil mandie Kunst der Zeichnung nicht weiter verstand / diewir einzig und allein aufsuchen.
§. 10. Wir wollen gleichwohl die Stellungen be-schreiben/ um darzuthuN/ mit welcher Ängstlichkeit siegemacht waren. Diese Figuren stehen entweder auf-recht/ oder sizeii/ oder knieen; alle aber sind mit demRüken gegen einen Pfeiler gelehnet. Die stehendenFiguren/ sie mögen inäiilichen oder weibliche» Ge-schlechtes sein/ machen/ wen nicht beide Arme geradean den Seiten herunterhänge»/ mit dem einen oderdem andern weiter keine Bewegung/ als um etwadie Hand vorn an die Brust hinzubriilgc». Allemänlichen Figuren/ welche aufrecht stehen, haben dieArme fest a» den Seiten angeschlossen/ so wie auchunter den stehenden Figuren des' anderen Geschlechtsjene zwei/ die vorn an dem Stuhle des berühmtenMeninou cingehane» sind;!) die aiidcr» weiblichenFiguren/ welche stehe»/ pflegen eine Hand gebogenauf der Brust zu halten. Ferner stehen die Füßeparallel/ aber nicht beide nach derselben Linie/ son-dern einer dem a»der» vor; weßwegen der hinterwärtsgezogene/ weil er in der Ansicht durch daS Zurükwei-chen kürzer erschienen wäre, etwas verlängert wurde.Eben diese Ausgleichung findet man auch von einigengriechischen Bildhauern angewandt: wenigstens siehtman es so an den Füßen des va titanischenApollo. Die sizenden Figuren haben die Füße inparalleler Linie/ ihre Arnie a» de» Seiten fest ange-drükt/ und die Hände liegen platt auf den Schen-keln. Die knieenden Figuren endlich halte»/ wen
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»öl-, >. lAuch abgebildet bei F ca>)