Vorläufige
nach meiner Meinung/ mit platten Augen; wiees sich gewiß mit den Worten: >)
verhält/ welches halb geöfnete Lipen anzeiget,das heißt: die so länglich gezogen sind wie jeneSlugen; den wer könte glaube»/ daß man Statuenmit zugeschlossenen Augen gemachet habe?
§. Aber um wieder zur Sache zu kommen:wen kein haltbarer Grund da ist/ zu glauben/ daßdie Griechen zu irgend einer Zeit von den Ägyptiernin der Bildhauerei unterrichtet worden/ so ist bisizo noch keiner aufgefunden/ um zu behaupte»/ daßes in der Malerei gewesen. Und in der That/ zuden Zeiten Homers wurde in Griechenland dieKunst zu schnizen und einzugraben nicht nur geübt,sondern sie war auch zu einigem Grade der Voll-kommenheit gediehen/ wenigstens nach der Beschrei-bung zu urtheilen/ welche er uns von des Achil-les Schilde gibt. Dagegen hat dieser Dichter nichinur keines Gemäldes Erwähnung gethan/ sondern esfindet sich bei ihm nicht einmal das Wort oder
irgendein andereS/ welchesBilder bedeutet/ dieaufeiner ebenen Fläche nach dem Muster der erhobenen ge-macht wären. Hieraus schließe ich/ daß bei denGriechen die Malerei/ wen sie bei ihnen nicht zu-gleich mit der Bildhauerei entstand/ eben so wenizvon den Ägyptiern mitgetheilet worden; den es ili
1) v!on)'8. 1.4. V. 1,5t).
2) vei'!,um ud et 8'inttIlÄz einumei'0 c.vc,//«-7-c,^c,/^.evwv, , et xrvpl'ie
seu Iiakere. Lclwl
Ilieoerit. VI. i3.
liie usw
nionife8w in jÜ8 loci« omniI)U8: ^
819. 336. 55g. ?. 599. ch. 166. X. 280-
51. 228. — nec^ue 8l^nit'icaüt)iiein kaket
llvuieruin. //sme,