Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
48
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Vorläufige

Statue mit dc» nach ägyptischer Art fest an dieSeiten angeschlossenen Armen entgegenhalten/ wel-che dem Athleten Arrhachion zu Phigalia in dervier und fünfzigsten Olympias/ also in einer Zeit/wo sich die Griechen schon eine gute Weile mit derZeichnung beschäftigt hatten/ errichtet worden. Al-lein die Künste wurden in Arkadien weit weniger undviel später als in dem übrigen Griecheulande ge-trieben ; auch ist überdies/ es mag mit solchen nachÄhnlichkeit der ägyptischen Figuren geformten Wer-ken beschaffen fei wie es will/ so viel gewiß/ daßdiese Manier/ diese Art der Gestaltung/ anstatt wiein Ägypten vervollkomnet zu werden/ in Griechen-land und Hetrurien bei der ursprünglichen Formverblieb. Man würde mich selbst dan nicht einesandern belehren, wen man gleich wüßte/ was ich indem folgenden Kapitel anzeigen werde/ daß nämlichdiejenigen Statuen in ägyptischer Manier/ welchein unsern Tagen in der Villa des Kaisers Hadri-anus zu Tivoli gesunden/ und theils in das Mu-seum Capitolinuni/ theils in die Villa SeinerEminenz des Herrn Cardinals Alexa nd er Alba-ni gebracht worden/ ägyptische Werke sind/ dievon griechischen Künstlern mit der Vollkommenheitverfertigt worden / deren diese Art der Gestaltungfähig war; den derlei Werke wurden zu den Zeitendieses Kaisers von Meistern, gearbeitet/ die sich fürSchüler der Ägyptier ausgaben/ ohne es gewesenzu sein. Daher frage ich/ soll man etwa die Grie-chen und die Hetrurier Schüler der Ägyptier nen-nen/ weil sie anfangs Werke verfertigt haben/ inwelchen der abzubildende Gegenstand wahrlich mehrentstaltet als nachgeahmt war? Lasset unseher/ wie ich oben sagte/ daraus folgern/ daß eS i»Griechenland, mit der Kunst der Zeichnung/ weilanders von Ägypten aus dahin gekommen/ eben s«