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7 (1825)
Entstehung
Seite
46
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46 Vorläufige

pus am Fuße des Thrones von Jupiter siehet. 1)Daher wurde» nach dem Muster dieser göttlichenKlöze noch in spätern Zeiten viele Jupiter gebil-det/ die man gemeiniglich Terminales nante,und auch die Bildnisse berühmter Männer erhieltendieselbe Gestalt.

§. 6. Mit der Zeit wuchs die Kunst/ und diealso mit Köpfen versehenen Klöze verloren von ihrerUnförmlichkeit um so mehr und wurden desto gefälli-ger/ je größer die Gcschiklichkeit war/ welche dieVerfertiger derselben erworben hatten. Nunmehrzeigete man ausser dem Kopfe auch diejenigen Theilenoch an/ welche den übrigen menschlichen Körperausmachen; aber sie waren so beschaffen, daß sie nichtdie mindeste Action gaben. Die Füße blieben ge-schlossen und dicht beisammen/ wie man noch anvielen kleinen hetrurischen Figuren von Erzt siehet/und wie nach der Ansicht oder Kentniß deSApollo-doruS das PalladiumTrojas war / 2) oder desglei-chen wir es auf verschiedenen geschnittenen Steinenabgebildet sehen. Eben so ist auf einer sehr schönenerhobenen Arbeit der Villa Borghese die von Kas-sa ndra umarmte Pallas von der Mitte bis un-ten eine bloße Herma/ wen mich nicht ein Gewandmit geraden und kleinen Falten/ das diesen Theilbedekt/ und der Schein von parallele»/ dicht anein-ander geschlossenen Füßen trügen.

Z.7. Ich sehe ijv/ daß ich/ um meine Behaup-tung zu beweisen/ die Hetrurier und Griechen Härtendie Kunst/ von welcher hier die Nede ist/ vielmehrvon sich selbst/ als von den Ägyptiern erlernet/ et-was weit abgegangen bin.

Diese Nohheit/ kan jemand sagen/ ist die nämli-

i) Mus. Rärcller. t. i. x. Z5.

s) 1^. Z. c. n. 5.