Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
35
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Vorrede.

inen? so wie auch in einem Grupo in der Villa Bor-gs) esc niemand/ der es gesehen hat/ den erwähntenberühmten Römer/ von seiner Gattin begleitet/ er-kennen wird, wie Jakob Gronovius darin zu se-hen glaubet.') Auch beweiset das alte Gemälde / dassich in den Bädern des TituS erhalten hat/ und aufwelchem man dieselbe Geschichte wie auf der eben ge-nanten Schaumünze vorgestellet zu sein glaubet/ nichtwider meine Meinung. Den ausserdem / daß derKupferstich ganz von dem Gemälde verschieden ist/findet sich aus diesem eine Begebenheit abgebildet/ diein einem eingcschlosscnen Orte vorgefallen ist/ wel-ches doch bei der Unterredung des Coriolanns mitseiner Mutter und Gattin / die auf offenem Felde ge«halten wurde/ nicht statt finden kan. Man muß da-her dieses Gemälde vielmehr auf den Hektor unddie Andro mache beziehen/ um so mehr/ da dieweibliche Figur/ welche mit dem angeblichen Corio-lanns spricht/ nicht bejahrt/ wie sie ans dem Ku-pferstiche erscheinet/ sondern noch jung ist.

Weit größer ist die Anzahl der geschnittenenSteine/ als die der Münzen/ ans welchen Gegen-stände ans der römischen Geschichte eingeschnittensind; allein auch diese beschäftigen sich blos mit derallerältesten Geschichte/ die/ wie ich schon gesagethabe / mit der Fabellehre zusammenhänget/ und sindfolglich meinem Systema ebenfalls nicht zuwider;wohin unter andern auch diejenigen gehören/ aufwelchen Mucius Seävola erscheinet/ wie er dierechte Hand ins Feuer halt! wiewohl ich übrigensbemerket habe/ daß die gcschniN-nen Steine/ auf

1) l'Iiesaur. Qinicjuidut. 78.

2) Larwli ial). 63.

3) lBe schreib. der ge schnitt. Steine, 4Kl. 2Ahth.Z