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Von eben diesem von mir aufgestelleten Grund-saze , welcher schwer zu erklärende Vorstellungen zumAugenmerke hat/ sind folglich alle die zu Ehren derKaiser errichteten öffentlichen Denkmale und der größteTheil ihrer Münzen, so wie auch die der Könige undStädte/ ausgeschlossen; weil sie bis auf einige daraufangebrachte Symbole/ die etwas dunkel bleiben kön-teil/ auf die damaligen Zeiten anspielen/ wie z.B.die marmornen Denkmale der Kaiser/ auf welchenihre Thaten vorgestellet sind.
Ich komme nnnmehr zum Beweise des NuzenSd ieses GrundsazeS/ wobei man bedenken muß/ daß/weil man von den alten Denkmalen die Vorstellungenaus der nicht fabelhaften Geschichte ausschließet undsich blos auf die Fabellehre einschränket/ der Geistdes Altertumsforschers in engere Gränzen eingeschlos-sen bleibet und mit weniger Zerstreuung das weiteFeld der alten Vorstellungen durchläuft, indem er sichleichter auf einen einzigen Gegenstand fixiren kau, alsjemand/ der sich mit seinen Gedanken in die spätereGeschichte der Griechen und Römer verlieret. Ichhabe das'/ was ich hier sage/ genng selbst erfahren/als ich die wahre Bedeutung des BrnchstükS einesBasreliefs/ das in diesem Werke unter Numero 127aufgeführet ist/ gern aufsuchen wollte. Die erste Idee/welche mir dabei in Gedanken kam, war die GeschichtebeS ArzteS PhilippuS/ von welchem erzählet wird/daß er einst/ als er dem kranken Alexander demGroßen einen Trank reichete, beschuldigt worden,ibm Gift statt der Arznei geben zu wollen; daß ihnaber Alexander bei sich freigesprochen nnd mit demgrößten Zutrauen zu ihm die Arznei unerschroken aus«getrunken habe. Nnn ist aber die Fignr/ die manfür den Alexander halten könte/ nakend oder heroischund ohne Diadema vorgestellet; die andere hingegen,die ich für den Arzt hielt/ hat ein Diadema. Wie