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M» von dergleichen ältere» Werken, die niehr als eine«I B>itcr gehabt, ein langes Vcrzeichniß mache» könne. tl UndjPlinius sollte sich nur aus die einzigen ?l g e fa n d e r, Po<!l»dorus und AthenodoruS besonne» haben, wen er sichi nicht ausdrüklich nur auf die neuesien Zeiten hätte einfchräil-' ki» wollen?
Wird übrigens eine Vermuthung um so viel wahrfchein-Nichcr, >e mehrere und größere Unbcgreiflichkcite» sich daraus. ctkläre» lasse», so ist es die / daß die Meister des Laokoonunter den ersten Kaisern gebluhet habe», gewiß i» einem sehrbohrn Grade. Den hätten sie in Griechenland zu den Zeiten,j» welche sie Herr Winckelman sezet, gearbeitet; hätte derzavkoo» selbst i» Griechenland ehedem gestanden: so müßteticsste Stillschweigen, welches die Griechen von einen, iol-
tiodachtet hätten, äusserst befremde». Es müßte äusserst be-srcmden, wen so große Meister weiter gar nichts gearbeitet! Mten, oder wen Paufanias von ihren übrigen Werken in^ «»z Griechenland, ebe» so wenig wie von dem Laokoo»,! !» sehe» bekommen hätte. In Rom hingegen toiite das größteMcisterstük lange im Verborgene» bleiben, uudwen Laokooni«ch bereits unter dein Angnsins wäre verfertigt worden,1 >i« dürfte es doch gar nicht sonderbar scheine», daß erst P l i-liius sei»er gedacht, seiner zuerst uud zulezr gedacht. Denmn erinnere sich nur, was er bon einer Venus des Sko-?»s sagt, die zu Rom i» einen, Temvel des Mars stand:
Diejenigen, welche in der Gruve Laokoon fo gern ei-«i Nachahniung des oirgilifchen Laokoo n sehen wollen,»irden, was ich bisher gesagt, mit Vergnüge» ergreifen. Rochjiile mir eine Muthmaßung bei, die sie gleichfalls nicht sehr? .mßbilligen dürsten. Vielleicht, konrcn sic denk.il, war esZlsi, «ins Pollio, der den Laokoon des Virgil durch grie-Mche Künstler ausführen ließ. Pollio war ein besonderer
1) lS V. 2K.
2) 1^. 36. secl. 4. n. 7 — g.