Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
365
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j) Es heißt oi-xttcne. Fea.

Weniger zweideutig: Daher könte man den Home- rus in der Sd»ssea mit der untergehenden Sonne vergleichen, von welcher nur die Grösie noch bleibt, ohne die Kraft. " Meyer.

ei, vo» einem alten Gemälde nachgemachet. Zwischenbeiden siehet das Wort oexncnc/t) der Tanz.Von den mehresten Werken der Kunsi in späterenZeiten tan man sagen / was LongiuuS von derSdyssea saget, daß man in derselben den Home-ruS wie die untergehende Sonne sehe, von welcherausser ihrer Wirkung die Größe übrig bleibet.^)

K. t >Z. Ich bin in der Geschichte der K u n stschon über ihre Gränzen gegangen, und olmgeachtelmir bei Betrachtung des Untergangs derselben fastzu Muthe gewesen ist wie demjenigen/ der in Be-schreibung der Geschichte seines'Vaterlandes die Zer-störung desselben/ die er selbst erlebet hat/ berührenmußte: so konte ich mich dennoch nicht enthalte»/dem Schiksale der Werke der Kunst/ so weit meiirAuge ging/ nachzusehen/ so wie eine Liebste an demUfer des MeereS ihren abfahrenden Liebhaber/ ohneHosluing/ ihn wieder zu sehe»/ mit bethräneten Au-gen verfolget/ und in dem entferneten Segel dasBild des Geliebten zu sehen glaubet. Wir baben/wie die Geliebte/ gleichsam nur einen Schattenrißvon dem Vorwurfe unserer Wünsche übrig; aber de-sto größere Sehnsucht nach dem Verlornen erweketderselbe/ und wir betrachten die Copien der Urbil-der mit größerer Aufmerksamkeit/ als wir in demvöllige« Besize von diesen würden gethan haben.ES gehet uns hier vielmals/ wie Leute«/ die Ge-spenster kennen wolle«/ und zu sehen glauben/ wonichts ist: der Name des Altertums ist zum Vorur-

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